GI Aktuell / Service

Fachinformationen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte

Themen wie Belehrungspflichten, Fristenkontrolle, Honoraransprüche und deren Durchsetzung unterliegen einem ständigen Wandel und betreffen Sie unmittelbar. Als einer der wenigen Versicherer kümmern wir uns bei HDI aktiv um Themen wie Haftungsprävention und Qualitätsmanagement für Ihren Berufsstand. Mit unseren Fachinformationen sind Sie immer auf dem Laufenden.

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GI Aktuell April 2018

Das erste Urteil in diesem Heft befasst sich mit der Haftung eines Insolvenzverwalters. Dieser hatte für die Insolvenzschuldnerin einen Vertrag geschlossen. Nachdem es aber zu einem Streit über den Vertragsinhalt gekommen war, erfüllte er ihn nicht mehr. Der BGH lehnte die Haftung des Insolvenzverwalters nach §61InsO für den geltend gemachten Schadenersatz wegen Nichterfüllung ab: § 61 InsO greife nicht, wenn sich ein von der Insolvenz unabhängiges, dem normalen Geschäftsabschlussanhaftendes Risiko verwirklicht, das genauso bestanden hätte, wenn der Vertragspartner der Insolvenzschuldnerin den Vertrag mit einem wirtschaftlich gesunden Partner abgeschlossen hätte.

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GI Service 3/2017

Die Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung bietet Versicherungsschutz für den Fall, dass der Versicherungsnehmer von einem Dritten für einen Vermögensschaden haftbar gemacht wird. Nicht vom Versicherungsschutz umfasst sind grundsätzlich Erfüllungs- und Erfüllungsersatzansprüche. Nachfolgender Beitrag erläutert die Begrifflichkeiten und die typischen Praxisfälle zu diesem Themenkomplex.

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GI Aktuell Februar 2018

Das OLG Köln zeigt, dass die Übernahme von Treuhandaufträgen für Steuerberater versicherungsrechtlich existenzgefährdende wirtschaftliche Risiken beinhalten kann. Es wird übersehen, dass geschäftsführende Treuhandtätigkeiten nicht vom Versicherungsschutz umfasst sind. Die beklagte Treuhandkommanditistin kam bei der Anbahnung eines Gesellschaftsverhältnisses nicht ihren Aufklärungspflichten nach. Das OLG Köln sah hier eine nicht versicherte unternehmerische Tätigkeit. Es hielt dem Steuerberater auch eine wissentliche Pflichtverletzung vor, weil er über ihm bekannte Abweichungen vom Prospekt nicht aufgeklärt hatte.

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GI aktuell Dezember 2017

Ein Insolvenzverwalter hatte im eröffneten Insolvenzverfahren schwere Pflichtverletzungen begangen. Diese stehen seinem Vergütungsanspruch aus dem vorangegangenen Eröffnungsverfahren aber nicht entgegen. Denn nur Pflichtverletzungen bei der Ausübung des konkreten Amtes, für das eine Vergütung beansprucht wird, können – so der BGH – zu einer Verwirkung des Vergütungsanspruches führen.

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